Bestellpflicht

Verantwortliche Stellen haben die Bestellpflicht, einen betrieblichen Datenschutzbeauftragten zu einzusetzen, wenn sie 10 oder mehr Personen mit der automatisierten Verarbeitung personenbezogener Daten beschäftigen.

Unabhängig davon besteht eine Pflicht, soweit die verantwortliche Stelle personenbezogene Daten für Zwecke der Markt- oder Meinungsforschung verarbeitet oder Verfahren zur Verarbeitung personenbezogener Daten einsetzt, die einer Vorabkontrolle gemäß § 4d Abs. 5 BDSG unterliegen.

Ohne Bestellpflicht dennoch ratsam

Es kann auch ohne gesetzliche Verpflichtung sinnvoll sein, einen Datenschutzbeauftragten einzusetzen, z.B. um

  • Meldepflichten für bestimmte Verarbeitungsverfahren zu vermeiden oder
  • um ganz allgemein für eine optimale Compliance zu sorgen.

Die Aufgaben des Datenschutzbeauftragten finden Sie unter Datenschutzbeauftragter.